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Lagerumschlagshäufigkeit – Welche Aussage steckt dahinter?

Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge unserer YouTube-Reihe “BusinessFragen kompetent und verständlich beantwortet”.

Die Lagerumschlagshäufigkeit wird errechnet, indem der Wareneinsatz durch das Durchschnittslager (Summe Anfangsbestand und Endbestand durch 2) dividiert wird.

Der sich daraus ergebende Wert besagt wie häufig Waren im Laufe eines Geschäftsjahres verkauft werden, also wie häufig das Lager gedreht wird. Hier gilt je höher der errechnete Wert umso häufiger werden die Waren verkauft, umso geringer ist die Kapitalbindung des Lagers und umso geringer ist Gefahr des Verderbens und der technischen Überholung von Waren.


Lagerumschlagsdauer – Welche Aussage steckt dahinter?

Die Lagerumschlagsdauer wird berechnet, indem die Zahl 365 (Anzahl der Tage eines Jahres) durch die Lagerumschlagshäufigkeit dividiert wird. Die sich daraus ergebende Tageszahl gibt Auskunft darüber, wie lange die Waren im Schnitt auf Lager liegen.

Je kürzer die Lagerdauer umso schneller werden die Waren verkauft und somit wieder in liquide Mittel umgewandelt. Ein guter Wert liegt, abhängig von der Branche, zwischen 50 und 120 Tagen.


Übungsbeispiel (Übungsaufgabe) Kennzahlen

Ein Übungsbeispiel zur Berechnung der Anlagenintensität und der Umlaufintensität finden Sie im verlinkten Video!




Quelle: Haberl et al. (2018): Unternehmensrechnung – Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik – Controlling – Fallstudien, Manz Verlag

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